Wissen

Für den angehenden Filmer habe ich hier versucht, alles Wissenswerte rund um das Thema „Film“ zusammenzutragen und kurz und bündig zu erläutern. Da der Bereich Film fast unerschöpflich ist, erhebe ich auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, bin aber bemüht, die Seite nach und nach zu erweitern. Film und Foto liegen ja bekanntlich dicht beeinander, so dass vieles in beiden Bereichen zutrifft und angewandt werden kann.

 

Für einen guten Film oder ein gutes Bild benötigt man nicht unbedingt eine sündhaft teure Kamera, wichtig ist nur das notwendige Grundwissen.


Grundausstattung

Zu einer halbwegs vernünftigen Grundausstattung gehört

  • ein Camcorder
  • ein Stativ
  • ein externes Mikrofon
  • ein abschließender Kopfhörer
  • ausreichend Speichermedien und Reseveakkus

Als Aufzeichnungsformat bevorzuge ich nach Möglickeit AVCHD mit 1920 x 1080 Pixel, ob man sich für Halbbildaufzeichnung mit 50i oder Vollbildaufzeichnung mit 25p entscheidet, muss jeder selbst für sich herausfinden.

Halbbildaufzeichnung bedeutet, es werden erst alle ungeraden Zeilen gelesen und geschrieben (das ergibt das erste Halbbild), danach die geraden Zeilen. Beim Vollbild wird, wie es der Name schon sagt, das ganze Bild am Block geschrieben.

Laufwerklose Systeme sind geeigneter, da die Echtzeitübertragung auf das Schnittgerät entfällt


Licht

Ganz wichtig beim Licht sind

  • Farbtemperatur
  • Intensität
  • gerichtet oder ungerichtet
  • wenn gerichtet, aus welcher Richtung

Farbtemperatur und Weißabgleich

Licht ist nicht immer weiß. In den Morgenstunden ist der Rotanteil größer, mittags der Blauanteil, in Innenräumen ist das Licht meist gelblich und bei Leuchtstoffröhren wird weiß mitunter grünstichig.

Um ziemlich wahrheitsgemäße Farbwerte zu erzielen, gibt es den Weißabgleich. Es ist zwar prinzipiell möglich, diesen automatisch vorzunehmen. Empfehlenswerter, weil genauer und auch einfach durchzuführen ist der manuelle Weißabgleich. Das Vorgehen ist denkbar einfach:

Man richtet die Kamera auf ein weißes Blatt Papier und justiert den manuellen Weißabgleich soweit, bis das Papier auch weiß im Kontrolldisplay angezeigt wird.

Beim automatischen Weißabgleich gibt es meist voreingestellte Parameter, die Einstellung “Kunstlicht” fügt zusätzlich Blauanteile ein, die Einstellung “Tageslicht” fügt Gelbanteile dazu.


Lichtrichtung und Streuung

Strahlt das Licht direkt von einer Lichtquelle auf ein Objekt, so strahlt es gebündelt, das Licht ist dann extrem hart und wirft ebenso harte Schatten. Verwendet man weiches Licht so benutzt man einen Diffusor. Das kann sowohl eine Milchglasscheibe als auch ein weißes Tuch sein, was das gebündelte Licht bricht und in verschiedene Richtungen streut.

Bei der Lichtrichtung gilt grundsätzlich folgendes:

  • frontal: gut ausgeleuchtet aber langweilig, keine Schatten, Motiv platt
  • Gegenlicht: extrem starke Kontraste
  • Seitenlicht: modelliert und führt zu mehr Plastizität, gut ausgeprägte Schatten
  • Streiflicht: das Licht steht im 90°- Winkel zu Objekt und Kamera

Je nach Einfallswinkel des Lichts kommen andere Eigenschaften des Lichts und somit auch andere Eigenschaften des Motivs zum Vorschein.


Belichtung ist gleich Belichtungszeiten (Shutter) und Blende

Jeweils einzeln sagen die Werte gar nichts aus, nur in Verbindung zusammen ergeben sie die Belichtung. Beide Dinge hängen direkt von einander ab. Verkürze ich die Belichtungszeit von 1/50 sek auf 1/100 sek, vergrößere aber gleichzeitig die Blende von 11 auf 8, ist die Lichtmenge exakt die selbe.

Die Belichtungszeit richtet sich primär nach dem verwendeten Aufnahme-Modi. Zeichne ich im Halbbildverfahren mit 50i – Halbbildern auf, so liegt die optimale Belichtungszeit logischerweise bei 1/50 sek.

Ändere ich die Belichtungszeit manuell vom Optimum ab so entsteht folgendes:

  • Belichtungszeit länger: Bilder leicht fahrig verwischt und ruckelnd, Bild heller
  • Belichtungszeit kürzer: Bilder knackig scharf, ggf. aber ebenfalls ruckeln, Bild dunkler

Die Blende steuert die einfallende Lichtmenge durch die Änderung der Größe der Öffnung hinter den Linsen vor dem Aufnahmechip. Dabei sind die Blendenwerte von der Logik her umgekehrt. Steht auf der Kamera f/1,6-11 so entspricht der Wert 1,6 der größtmöglichsten Öffnung mit der größten durchzulassenden Lichtmenge. Man spricht hier auch von “Offener Blende” . Der Wert 11 entspricht demzufolge “Geschlossener Blende”, sprich: zappenduster.

 

Mit der Veränderung der Blende ändert sich auch die Tiefenschärfe:

  • Blendenzahl hoch = Öffnung klein = weiträumiger scharfer Bereich
  • Blendenzahl klein = Öffnung groß = kleiner scharfer Bereich

Ziehe ich die Blende um eine Stufe auf und halbiere gleichzeitig die Belichtungszeit, so erhalte ich eine konzentrierte Tiefenschärfe, die sich vom leicht verschwommenen Hintergrund abhebt.

Es empfiehlt sich immer wenn es möglich ist, die Belichtung manuell einzustellen. Dies verhindert partielle Über- und Unterbelichtung, wenn die Messsensoren der Automatik diese wegen einer sich ändernden Situation nachregulieren.

Ein unterbelichtetes Bild lässt sich im Nachgang immer noch relativ gut aufhellen, in dem man den Gamma-Wert erhöht. Bei einem überbelichteten Bild sind diese Informationen alle verloren. Im Regelfall verursacht ein minimale Unterbelichtung ein brilianteres Bild.

Arbeitet man mit Gegenlicht, so sollte man einen Aufheller verwenden oder ein Aufsatzlicht benutzen, um so auch die Frontseite des Objektes gut auszuleuchten.


Ton

Externe Mikrofone sind für einen ordentlichen Film ein Muss, sie zeichnen zielgerichteter auf und filtern Nebengeräuche wie zum Beispiel den des Zoom-Motor´s. Interne Mikrofone haben zudem meist eine Kugelcharakteristik, das bedeutet, sie zeichnen alle einfallenden Schallenwellen gleichermaßen auf, egal, aus welcher Richtung sie kommen.

Aufsteckbare Kameramikros sind von der Bauform her meist Mono-Mikrofone mit

Supernieren-Charakteristik:

Sie zeichnen den Schall auch aus großer Distanz auf, wenn sie exakt darauf ausgerichtet sind und sind besonders sensibel gegenüber Schallwellen, die direkt von vorn kommen sowie relativ unempfindlich für seitliche Schallwellen.

Für gute Atmo-Aufnahmen oder auch Musikaufnahmen sollte man jedoch unbedingt ein Stereo-Mikrofon verwenden. Grundsätzlich sollte man immer versuchen, so nah wie möglich mit dem Mikrofon an die Schallquelle heranzukommen.

Wichtig:

Consumer- und Prosumer-Bereich:    meist dynamische / Elektretmikrofone

Profesioneller Bereich:                           meist Kondensatormikrofone 48 V Phantomspeisung

Daraus ergibt sich: Beim Neukauf eines Camcorders unbedingt auf einen Mikrofoneingang sowie einen Kopfhörerausgang achten!

 

Der Ton hat mehrere Funktionen:

  • erzeugt durch Hintergrundwirkung die zum Bild gewünschte passende Atmosphäre
  • transportiert Informationen

Was ist die Atmo?

Atmo, also kurz für Atmosphäre, ist die Gesamtheit aller Töne, die keine direkte Entsprechung im Bild haben, den Ort aber akustisch charakterisieren. Die Atmo kann auch separat zu einer anderen Zeit und auch an einem anderen Ort aufgezeichnet werden, wenn diese besser zu dem zu vermittelnden Eindruck passt. Lediglich Bild und Ton müssen stimmig sein und Fremd- oder Störgeräuche sollten vermieden werden.


Was sind O-Töne?

Ein O-Ton kann zweierlei sein:

  • Töne, deren Quelle im Bild ersichtlich ist
  • als Synonym für ein Interview

Tonsteuerung

Die automatische Tonsteuerung sollte wann immer es geht vermieden werden. Kommt ein kurzes (lautes) Störgeräuch dazwischen, regelt die Automatik den ganzen Pegel nach unten. Es dauert eine Weile, bis sich dies wieder normalisiert hat (akustisches Pumpen)

Die manuelle Tonsteuerung erfolgt in der Praxis im günstigsten Fall mittels einer Einstellung am Potentiometer in Verbindung mit einer Kontrolle durch einen geschlossenen Kopfhörer. Der Ton sollte sich auf -12dB einpegeln, damit nach oben noch Platz ist (headroom). Der Pegel sollte die 0 dB-Grenze nicht überschreiten, dann ist er irreparabel übersteuert.


Bildgestaltung

Bei der Bildgestaltung ist es wichtig, den Blick des Betrachters auf Punkte zu lenken, die für die Bildaussage wichtig sind. Entscheidend hierbei ist unter anderem, wo ein bestimmtes Element im Bild platziert ist, die Farbgestaltung und das Verhältnis der Elemente zueinander.


Zwei-Drittel-Regel

Klassischer Anfängerfehler ist die Nichtbeachtung der Zwei-Drittel-Regel, was so gesehen nicht wirklich ein Fehler ist, vom Betrachter aber unvorteilhaft wahrgenommen wird. Aus der Hüfte heraus geschossen steht das Motiv in der Bildmitte, nicht schlecht, aber langweilig!

Die Zwei-Drittel-Regel basiert auf den Goldenen Schnitt, den bereits Leonardo Da Vinci beschrieben hat: die Bildaufteilung gilt als besonders ausgewogen, wenn sich die kleine Fläche zur großen Fläche so verhält, wie die große Fläche zur gesamten, sprich 2:3.

Bei einigen Camcordern läßt sich ein Dreier-Raster auch auf dem Display einblenden.


Einstellgrößen

sind nichts weiter als verschiedene Bildausschnitte des gleichen Motivs.

  • Supertotale

zeigt z.B. eine Person komplett mit Umgebung. Die Person ist nur ein kleiner Bestandteil, der leicht im Bild untergehen kann. Dient primär der Zuordnung und der Verdeutlichung von Größenverhältnissen.

  • Totale

zeigt z.B. eine Person von Kopf bis Fuss mit einem minimalen Rand oben und unten.

  • Halbtotale

ist eine weniger schöne Einstellung, denn sie zeigt die Person zwar, nur irgendwas ist abgeschnitten und fehlt somit im Bild. Aus gestalterischen Gründen kann sie jedoch manchmal sinnvoll sein.

  • Amerikanische Einstellung / Revolvereinstellung

Sie zeigt die Personvom Kopf bis kurz unter den Hosenbund. Sie stammt aus den klassischen Western und hatte den Zweck, den Revolver noch mit ins Bild zu nehmen.

  • Halbnah

Der Bildausschnitt beginnt über dem Kopf und endet zwischen irgendwo zwischen dem Brustbereich und der Gürtellinie. Ideal für Interviews, da geeigneter Spielraum für den Namenseinblender verfügbar ist.

  • Nahaufnahme

Dabei wird von einer Person nur der Kopf gezeigt, im Idealfall mit Hals, da erstgenannter sonst lose erscheint. Ebenfalls ideal hierbei ist es, wenn die obere Stirn leicht aus dem Bild ragt.

  • Detailaufnahmen

sind zum Teil recht ausdrucksstark und sollten immer mit einer bestimmten Bildaussage verbunden und schlüssig sein.


Bildebenen

Da Film ein zweidimensionales Medium ist muss die dritte Dimension, die Tiefe, simuliert werden. Am besten geschieht dies durch Einbeziehung des Vordergrundes. Oft reicht es, im Vordergrund ein kleines Element mit einzubeziehen, um der Szene räumliche Tiefe zu geben.


Perspektiven

  • kommt vom lateinischen “perspectare” = durchsehen
  • eine der wichtigsten Mittel der Bildgestaltung
  • bezeichnet den Blickwinkel auf ein Motiv oder Objekt
  • führt zu interessanten Bildkompositionen
  • steuert die emotionale Wahrnehmung des Zuschauers (subjektive Kameraführung)

 

Vogelperspektive

  • Sicht nach unten
  • symbolisiert völlige Distanziertheit und Abstand

 

Froschperspektive

  • Blick nach oben, reizvoll, um Größe und Übermächtigkeit darzustellen
  • wirkt extrem subjektiv emotional auf den Betrachter
  • symbolisiert Klein-, Verlorensein und ggf. Hilflosigkeit

 

Normalsicht

  • symbolisiert gleiche Augenhöhe / Machtposition und Ebenbürtigkeit
  • neutrale Einstellung

 

Untersicht

  • man schaut zu jemanden auf
  • Perspektive vermittelt Ehrfurcht und Achtung

 

leichte Obersicht

  • zeigt die gefilmte Person als unterlegen und suggeriert Schutzbedürftigkeit

Filmachsen

  • notwendig, da sie im Endergebnis zu Kontinuität beiträgt
  • sorgen dafür, dass Filmteile zusammenpassen
  • dazu gehören:
  • Handlungsachse
  • Bewegungsachse
  • Blickachse
  • Kameraachse

 

Die Handlungsachse ist in etwas vergleichbar mit der Vorderkante einer Bühne. Die Handlung sollte nach Möglichkeit immer von einer Seite beobachtet werden. Wechselt die Kameraseite plötzlich, so ist der Zuschauer irritiert.

Eine Bewegungsachse entsteht immer dann, sobald sich ein Objekt oder ein Motiv bewegt. Läuft eine Parade von links nach rechts und ich wechsel die Seite, so läuft sie plötzlich von rechts nach links.

Die Blickachse ist eine gedachte imaginäre Linie von dem Punkt aus, wo die gefilmte Person auf eine andere Sache blickt. Beispiel: Eine Person blickt senkrecht herunter auf eine Armbanduhr, so sollte die nächste Einstellung diese Blickachse nachvollziehen, sprich die Kamera schaut ebenfalls von oben senkrecht auf diese Uhr.

Ein Achssprung ist, wenn er nicht stilistisch so geplant ist, trotzdem ein

Schnitt- bzw. Anschlußfehler.


Schwenk und Zoom

Schwenken dient zum einen der Verfolgung des Objektes, zum anderen zur besseren Darstellung der Gesamtsituation, trotzdem sollte es genau wie Zoomen nur sparsam eingesetzt werden.

Die anspruchsvollste Form des “Schwenks” ist jedoch der Slider, bei welchem die Kamera entweder auf einem speziellen Schienengestell oder auch an einem Kran ihre Aufnahmeposition entsprechend der Handlung verändert. Praktisch gesehen handelt es somit nicht um einen Schwenk sondern um eine Kamerafahrt.

Wird gezoom, dann empfiehlt sich das Aufziehen, das bedeutet, die Erstaufnahme erfolgt vom Detail, danach fährt die Kamera hinaus, um so auch den Kontext zur Situation herzustellen. Dies erhöht auch die Spannung oder die Neugierde, kann aber ebenfalls am Ende eingesetzt werden, wenn sich der Zuschauer wieder “zurückzieht”.

Das Heranzoomen wird beim professionellen Film so gut wie überhaupt nicht verwendet. Wenn doch unbedingt notwendig, so soll damit der Blick des Betrachters auf ein ganz bestimmtes Detail gelenkt werden, daher muss er zielstrebig und direkt durchgeführt werden, damit er nicht als “suchend” empfunden wird. Das logische Anschlussbild sollte dann aber auch eine Detailaufnahme des angezoomten Objektes sein, der Zoom dient dann als Überleitung vom Allgemeinen auf das Spezielle.

Auf digitalen Zoom sollte gänzlich verzichtet werden. Hier erfolgt eigentlich kein Zoom sondern die digitale Vergrößerung eines Bildausschnittes, was zwangsläufig zu Qualitätsverlusten führt.

 

Der Schwenk

Man unterscheidet den

Verfolgerschwenk, das sagt der Name schon, hier sorgt der Schwenk dafür, dass das Objekt im Bildausschnitt verbleibt. Gegebenenfalls stoppt man auch mal den Schwenk, um das Objekt aus dem Bild laufen zu lassen. Hier kann man dann eine nächste Szene sauber ansetzen.

und den

Übersichtsschwenk. ist das Motiv, zum Beispiel die Landschaft, so groß, dass der Weitwinkel bereits ausgereizt ist, oder möchte man nicht soweit zurück, um noch Details zu erhalten bietet sich der Übersichtsschwenk an. Zu beachten gilt:

  • je kürzer desto besser
  • 5 sek Stand – Schwenk – 5 sek Stand
  • langsam und gleichmäßig, damit das Auge folgen kann

 

Nicht vergessen: Trotz des Schwenks immer auch Einzelaufnahmen mit unterschiedlichen Einstellungsgrößen anfertigen! Ein Schwenk verinhaltlicht auch immer gleichzeitig einen Übergang. Schwenke ich ein hohes Gebäude von der Spitze zum Boden, spielt die nächste Szene unten.

 

Der Reißschwenk ist so gesehen kein Schwenk, er dient zum verbinden zweier verschiedener Ort und wird daher eher als Blende betrachtet.


Kamerafahrten

sind so gesehen das non plus ultra der Gestaltung und zeugen richtig durchgeführt von Professionalität.

Zoom                                                             Kamerafahrt

– Brennweite verändert sich                       – Brennweite bleibt gleich

– Postion der Kamera bleibt gleich             – Position der Kamera veränderst sich

– Hintergrund bleibt immer im gleiche      – Entfernungsverhältnis

Größenverhältnis                                          Objekt/Kamera/Hintergrund verändert sich

 

Der Vertigo-Effekt stammt aus dem gleichnamigen Film von Alfred Hitchcock. Dabei fährt die Kamera auf ein Objekt zu, während sie vom Tele- in den Weitwinkelbereich herauszoom.

Das hat zur Folge, dass der Akteur im Bild immer gleich groß bleibt, während sich der Hintergrund augenscheinlich nach hinten entfernt.