30 Jahre Lößnitzchor Radebeul – Festkonzert in der Lutherkirche

Rund 350 Gäste waren am Samstag, dem 29. April 2017 nachmittag zu Gast in der Lutherkirche in Radebeul, als der Lößnitzchor dort mit einem zweistündigem Konzert sein 30jähriges Bestehen feierte. Zu Gast waren auch Gesangsfreunde aus Husum, die Mitglieder der Musikgemeinschaft Hattstedt unterstützten und begleiteten die Sängerinnen und Sänger aus Radebeul. Unter der Leitung von Eric Weisheit erlebten die Gäste einen wundervollen Nachmittag in dem Gotteshaus.

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Kältefeuer in den Weinbergen von Schloss Wackerbarth

Einige haben es ja bereits auf meiner Facebookseite gesehen: Vergangene Woche war ich frühs im Morgengrauen auf den Weinbergen von Schloss Wackerbarth. Nein, ich leide nicht unter Schlafstörungen, vielmehr wollte ich den Winzern bei ihrer Arbeit zuschauen. Normalerweise arbeiten die um diese Uhrzeit eher selten, doch das Polartief der letzten Woche machte es nötig, die jungen Knospen der Weinreben gegen Frost zu schützen. Dazu zündeten die Winzer  in den Nächten kleine Schwelfeuer in den Weinbergen an, deren Rauch für eine zwar nur minimale aber dennoch ausreichende Erhöhung der Temperatur der bodennahen Luftschichten sorgt.

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Traminer-Pflanzung am Radebeuler „Goldenen Wagen“ 2017

In der Radebeuler Premium-Weinlage „Goldener Wagen“ direkt unterhalb des Bismarckturms wurden in den vergangenen Monaten mehrere Weinbergterrassen inklusive Trockenmauern umfangreich saniert. In wenigen Tagen sollen dort nun rund 1.000 neue Traminer-Rebstöcke gepflanzt werden. Der „Goldene Wagen“ liegt direkt im Herzen des Denkmalschutzgebietes „Historische Weinberglandschaft Radebeul“. Erstmals erwähnt im 13. Jahrhundert, ist der Weinberg seit Anfang des 18. Jahrhunderts unter seinem heutigen Namen bekannt. Mit bis zu 400 Jahre alten Terrassenmauern zählt er zu den eindrucksvollsten Weinbergen des Elbtals. Das besondere Potenzial dieser Lage wusste bereits August der Starke zu würdigen und erhob sie zur königlichen Weinbergslage. Noch heute reifen hier die Spitzenweine von Schloss Wackerbarth, unter anderem auch der Traminer, der auf eine mehr als 240-jährige Tradition zurückblicken kann. Hier, an den neu gepflanzten Weinstöcken werden erstmals 2020 Trauben geerntet werden können.

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Osterkunstmarkt auf Schloss Wackerbarth

Am letzten Wochenende lud das Manufakturhaus Meißen und Schloss Wackerbarth zum zweiten Osterkunstmarkt auf das Weingut ein. Bei zum Teil strahlendem Frühsommerwetter präsentierten  55 Kunst- und Genusshandwerker, Designer und Manufakturisten aus ganz Deutschland traditionelles Osterbrauchtum, Kunsthandwerk, Designer-Mode sowie florale und kulinarische Kreationen.

Viele Aussteller ließen die Besucher bei der Herstellung ihrer Produkte zuschauen, so wie an diesem Stand, wo aus Ein- oder Zwei-Euro Münzen filigrane Kunstwerke entstehen, oder, ein bisschen robuster hier im Außenbereich, wo auf einer historischen, noch mit Muskelkraft betriebenen Drechselbank kleine Kunstwerke aus Holz entstehen.

Im Mittelpunkt standen natürlich Osterdekorationen, allen voran natürlich Ostereier in sämtlichen Größen und Gestaltungsvariationen vom Sorbischen bis hin zum Rumänischen. Interessierte Besucher konnten diese nicht nur bewundern, sondern erfuhren auch so manch Wissenswertes über deren Geschichte.

Ob es nun der Ostermarkt war, der die Besucher vor allem am Sonntag auf das Erlebnisweingut zog oder die ersten Sonnenstrahlen – man weiß es nicht. Was man weiß, ist, dass der Markt in diesem Jahr wesentlich mehr Besucher anlockte als im Vorjahr. Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Besucher den einen oder anderen erlesenen Wein auf den üppig gefüllten Weinterrassen oder probierten eine der erlesenen Tropfen bei der Raritätenprobe.

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Biergarteneröffnung bei Skopi´s am 1. April

Ist das nun Radebeul oder ist das nun Coswig? Beides ist richtig, denn der legendäre Biergarten der Familie Skopi liegt direkt auf der Stadtgrenze und könnte aufgrund seiner langjährigen Tradition und seines Bekanntheitsgrades ein Aushängeschild, sowohl für Coswig als auch für Radebeul sein, wenn gleich er verwaltungsrechtlich zu Coswig zählt. Seit über 50 Jahren bewirtschaftet Familie Skopi jetzt das nur noch rund 2 Hektar große Areal – einen Teil mussten sie der neuen Staatsstraße opfern -, erst als Gärtnerei, jetzt als Biergarten, der am 1. April nach einer Zwangspause wieder eröffnet wurde. Chefin Kerstin Skopi freute sich an diesem Morgen bei strahlendem Frühlingswetter riesig auf die Gäste, die dem Familienunternehmen auch während der Winterpause die Treue hielten.

Sohn und Küchenchef Philipp Skopi sowie ein achtköpfiges Team, darunter auch zwei behinderte Mitarbeiter, versorgen hier bei jedem Wetter täglich ab 11:00 Uhr die Gäste, welche den Biergarten nicht nur über den anliegenden Radweg erreichen, sondern auch eigens mit dem Auto anreisen. Bei Regenwetter stehen überdachte Plätze zur Verfügung, insgesamt bieten rund 300 Sitzmöglichkeiten Platz für ein kühles Bier oder einen feinen Wein, das Ganze inklusive einem traumhaften Blick über die Elbe. Nicht nur mit Getränken kann der Elbgarten punkten, bei der Zubereitung der Speisen legt Chefkoch Philipp Skopi Wert auf Frische und Regionalität. So kommen Obst und Gemüse über die Firma Klunker von einheimischen Bauern, Fleisch und Wurst von der Fleischerei Klotzsche, die Eier aus Großenhain, der Wein unter anderem von der Hoflößnitz oder dem Weingut Aust. Trotzdem sind die Preise sehr moderat, obwohl der Familienbetrieb im Rahmen der Wiedereröffnung rund 15.000 Euro in neue Technik investiert hat. Und weitere Investitionen sind geplant, so zum Beispiel ein Neubau als Voraussetzung für eine ganzjährige Öffnung. Außerdem soll noch ein Kinderspielplatz und ein Beachvolleyballplatz entstehen. An der Stelle schon mal ein kleiner Veranstaltungstipp: Am 30. April gibt´s im Elbgarten ein Walpurgisfeuer, am darauffolgenden 1. Mai spielen nachmittags die Poisentaler Blasmusikanten.

Also, schauen Sie mal vorbei!

 

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